Umzug Nr.1 vollzogen
Heute morgen ist der erste von 2 Servern in der Colocation Level3 in Hamburg auf eine neue Fläche umgezogen.
Es gab keine Probleme. Alle Dienste wurden im Vorwege ordnungsgemäß heruntergefahren. Und auch beim Neustart nach dem Umzug gab es keine auftretenden Fehler. Nachdem alle virtuellen Server angelaufen waren, kamen auch gleich alle neuen Mails rein. So soll es gern auch das nächste Mal ablaufen.
Nun folgt Mitte Januar noch der Umzug des 2ten Servers, ebenfalls im Rechenzentrum Level3. Im gleichen Zuge soll dann auch mein neuer Server aktiv gehen, welcher dann den Cluster komplettiert. Dann kommen endlich die schon im Sommer geplanten ESXi Server zum Einsatz.
Erfolgreiches Jahr 2009
Nun ist es da! Willkommen 2009! Ich wünsche allen Kunden und Lesern ein gemeinsames erfolgreiches Jahr und das alle gesetzten Ziele erreicht werden. .
Mein neuer Banner
Ich habe mir heute zwei neue Banner via Flash bauen lassen. Nichts besonderes, aber ich muss ja langsam mehr Werbung für meine Dienstleistungen machen. Als Beispiel hier mal mein horizontaler Banner:
Den zweiten vertikalen Banner könnt Ihr im Blog meiner Freundin sehen: hier.
UPDATE: Der alte Banner ist nicht mehr sichtbar!
Synchronisierung
Wie angekündigt, werde ich nun kurz den Ablauf des Synchronisierungsvorgang beschreiben. Dafür habe ich mir 2 Bash-Skripte geschrieben, welche den Sync anstoßen, managen und verarbeiten. Skript1:
#!/bin/bash
#
# rsync_server - Synchronisiere zwei Server anhand der Verzeichnis-Dateien
# Author: Andre Raatz (Datum: 04.11.08)
#
# Die Skripte sind nicht mehr sichtbar!
Im ersten Skript werden die in einer Liste gepflegten Verzeichnisse oder Dateien ausgelesen und damit die Synchronisierung angestoßen. Diese Daten, darunter auch alle MySQL-Datenbanken, werden abschließend von einem zweiten Skript verarbeitet. Skript2:
#!/bin/bash
#
# edit_rsync_data - Passt u.a. die IP in den Apache-Dateien an
# Author: Andre Raatz (Datum: 04.11.2008)
#
# Die Skripte sind nicht mehr sichtbar!
Damit die Daten bei einem Ausfall des primären Servers immer noch unverändert für den User abrufbar sind, müssen im 2ten Skript noch die alten IP-Adressen und DNS-Namen durch die neuen Informationen getauscht werden. Abschließend werden alle betroffenen Services neu gestartet. Fertig ist die Synchronisation.
Loadbalancing - Redundanz - Synchronisierung
Ab sofort kann ich auch Services mit redundanten Servern anbieten. Die Server werden 2x täglich synchronisiert. Es werden alle Dateien aus den Web- und Mailverzeichnissen, sowie die Datenbanken vom primären auf den sekundären Server übertragen und entsprechend angepasst.
Um sicher zu stellen, dass die Anfragen immer auf den richtigen Server (im Normalfall den primären Server) gelangen, werden Loadbalancer mit speziellen Konfigurationen eingesetzt. Diese Loadbalancer prüfen in kurzen Abständen die Erreichbarkeit der Services auf den eingetragenden Servern. Fällt der primäre Server aus, so leiten die Loadbalancer innerhalb von ca. 5-10 Sekunden auf den sekundären Server um. Im Idealfall bemerkt der User den Ausfall nicht. Gleichzeitig wird der Administrator (das wäre dann meine Wenigkeit) über den Ausfall benachrichtigt und das notfalls auch per SMS.
Eingehende Anfragen werden vom DNS RR (Roundrobin) Verfahren zu gleichen Teilen an die zwei Loadbalancer verteilt. Somit kann theoretisch ein Loadbalancer ausfallen und die Webseiten sind immer noch erreichbar. Jedoch gibt es eine kleine Verzögerung, wenn die tote IP immer noch im Cache des Clients ist. Momentan dauert es noch einige Zeit bis der Cache aktualisiert wird, aber auch das soll sich in Zukunft noch ändern.
Genaueres zum Synchronisierungsvorgang werde ich gesondert bloggen. Ich habe dort zwei Skripte geschrieben, auf welche ich das nächste Mal genauer eingehe.